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Orte der "DDR"-Geschichte

Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Ehemalige Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS)

Das Gelände der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in Berlin-Hohenschönhausen steht wie wenige andere Orte in Deutschland für die 44jährige Geschichte politischer Verfolgung in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR. Tausende Unschuldiger wurden hier vom Mai 1945 bis zum Herbst 1989 unter oftmals unmenschlichen Bedingungen in Haft gehalten.

Kontakt: Gedenkstätte Hohenschönhausen
Genslerstraße 66
D-13055 Berlin

Tel.: 0 30 - 98 60 82 - 30, - 32
Fax Direktion und Sekretariat: 0 30 - 98 60 82 - 4 64
Fax Besucherdienst: 0 30 - 98 60 82 - 34
E-Mail: info@stiftung-hsh.de
www.stiftung-hsh.de


 

Gedenkstätte "Günter Litfin e. V."
Wachtturm der ehamaligen Führungsstelle "Kieler Eck"

Zum Gedenken an das erste Todesopfer, das durch Schusswaffengebrauch an der Berliner Sektorengrenze getötet wurde, und zum Andenken an die vielen Flüchtlinge, die ihr Leben geben mussten, weil sie von ihrem Grundrecht auf freie Wahl des Wohnortes Gebrauch machen wollten, soll die letzte noch begehbare "Führungsstelle" der "DDR"-Grenztruppen zu einer Gedenk- und Informationsstelle eingerichtet werden.

Günter Litfin (*19.01.1937) beim Versuch, West-Berlin schwimmend zu erreichen, im Humboldthafen von Angehörigen der Transportpolizei der "DDR" erschossen.

Gedenkstätte Günter Litfin
Kieler Str. 2, Berlin-Mitte

Kontakt: Jürgen Litfin, Fischerinsel 2, 10179 Berlin
Telefon: 030 - 236 26 183
Mobil: 0163 - 379 72 90
www.berliner-mauer.de


Museum am Checkpoint Charlie
Gedenkstätte für die Ermordeten an Mauer und innerdeutscher Grenze

Mitten in der Stadt, unweit des Brandenburger Tores, in der Friedrichstraße, wurde diese Gedenkstätte vom Museum am Checkpoint Charlie und der Arbeitsgemeinschaft 13. August errichtet, sorgte diese Einrichtung für große Kontroversen in der Parteienpolitik Berlins. Diese Gedenkstätte ist als "Kunstobjekt" nur bis Ende Dezember 2004 genehmigt. Opferverbände und viele Initiativen ehemals politisch Verfolgter wehren sich gegen den geplanten Abriss durch den Berliner Senat. Wir fordern vehement die Erhaltung dieses Ortes, ist hier doch ganz eindringlich das Schicksal ermordeter Menschen sichtbar. An jedem der 1067 Kreuze sind Fotos und Vita der ums Leben gekommenen angebracht.

Linkes Foto: der ermordete Peter Fechter, der unweit des Checkpoint Charlie im Alter von 18 Jahren von Soldaten des Grenzregimes ermordet wurde.

Kontakt: Friedrichstr. 43-45
10969 Berlin - Kreuzberg

Tel.: (030) 25 37 25-0
(Bürozeiten 9.00-17.00Uhr)
Infotelefon: 25 29 62 45
Fax.: (030) 251 20 75

Postanschrift:
Postfach 61 02 26
10923 Berlin

 

 
Alternative zu Jugenweihe
Maiglocke e.V.
 
Konzept DDR-Gedenken
Konzept der Gedenkstätte Hohenschönhausen
für DDR-Gedenken